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In der Phase 2 sollen die für die Erfassung der Pflegedaten notwendigen Grundlagen und Voraussetzungen ausgearbeitet werden. Die Vorgaben, welche während der Phase 1 entwickelt und in einem Modell theoretisch dargestellt wurden, sind nun umzusetzen.

Gemäss Business Plan gibt es 7 Teilprojekte, die zwar aus praktischen Gründen einzeln vorangeführt werden, von ihrem gemeinsamen Ziel her jedoch voneinander abhängig sind.

Gearbeitet wird mit innovativen und breit abgestützten Arbeitsmethoden, wie die Verwendung des Internets (inklusive e-mail) und der Einsatz von Delphibefragungen. Auf diese Weise soll eine besonders frühzeitige und weitreichende Information und eine Mitwirkung eines grossen Personenkreises angestrebt werden. Zugleich wird auch die Koordination mit Organisationen erleichtert, deren Tätigkeit in irgend einer Art mit der Schaffung eines Gesundheitsinformationssystems in Zusammenhang steht.

Im Zentrum der Phase 2 stehen die Teilprojekte TP 2 und 3:

  • Bei TP 2 geht es um die Erarbeitung der beiden schweizerischen Referenzklassifikationen, mit deren Hilfe beschrieben werden soll, was die Krankenpfleger/innen tun (Pflegeinterventionen) und warum sie es tun (Pflegephänomene) (TP2). Eine Nationale und 3 Regionale Expertengruppen für Pflegefachsprache sowie regionale Netzwerke sollen sicher stellen, dass die Hauptpflegephänomene und -interventionen so benannt und definiert werden, dass sie sowohl in der Theorie als auch in der Praxis aussagekräftig und nützlich sind.

  • Bei TP 3 geht es um die Definition der definitiven Form des sogenannten Nursing Minimum Data Sets (CH-NMDS), welches ein unerlässliches Minimum an Daten enthält und für die Erstellung der schweizerischen Gesundheitsstatistik herangezogen werden soll. Eine Nationale Expertengruppe NMDS mit Mitgliedern aus den Bereichen Pflege, Informatik, Statistik und Medizin wird hier eine Vordenkerrolle übernehmen.

Nach wie vor wichtig sind auch TP 5 und 6:

  • TP 5: Die offene Informationspolitik soll weitergeführt werden, insbesondere durch die vorliegende Website, durch Vorträge, Pressemitteilungen, Informationstage und Publikationen. Die Diskussionen und der Austausch mit den betroffenen Berufsgruppen sollen auf einer breiten Ebene stattfinden können. Hierzu dient auch das NURSING data Forum. Durch die Bildung regionaler Netzwerke soll namentlich im Teilprojekt 2 der Informationsfluss zwischen den Expertengruppen und den praktisch tätigen Personen angeregt werden.

  • TP 6: Die Koordination mit ähnlich gelagerten nationalen und internationalen Projekten soll sichergestellt werden. Der Informationsaustausch und die Teilnahme an entsprechenden Tagungen und Sitzungen wurden bereits eingeleitet.

Letzte Änderungen:
12.12.2001

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