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PCS News 21, November 1995

WIE KÖNNEN ÜBERKAPAZITÄTEN LOKALISIERT WERDEN:
PROJEKTAUFRUF

Das KVG wird Ueberkapazitäten ahnden, indem die Krankenkassen, die nunmehr 50 % der Betriebskosten bezahlen müssen, diesen Prozentsatz reduzieren können, wenn sie Ueberkapazitäten vermuten. Die Auswirkungen dieser neuen Massnahmen betreffen alle, sowohl das Spital als auch den Patienten, den Verwalter als auch den Bürger, der letztendlich die Ueberkapazitäten via seine Gemeinde- oder Kantonssteuern finanzieren muss. Zudem sind Ueberkapazitäten teuer, unnütz und stellen also eine Verschwendung dar, die in einer Periode von Budgetkürzungen nicht mehr tolerierbar ist.

Gewiss, die Art und Weise, wie eine solche Massnahme angewendet wird, ist noch nicht be- kannt und Gegenstand von Verhandlungen. Man wird sich indessen mit dem Problem der Ue- berkapazität auseinander setzen müssen und der erste Schritt ist, sie zu lokalisieren, sie aufzuspüren und sie zu dokumentieren, bevor sie resorbiert werden können.

Die Groupe de concertation intercantonal sur les objectifs de la politique sanitaire (GCI) wid- met ihre 2. Nationale Konferenz über die Effizienz diesem Thema und lanciert einen Aufruf an alle diejenigen, die Studien durchgeführt oder bereits Projekte auf diesem Gebiet entwickelt, Programme zur Reduktion von Ueberkapazitäten realisiert oder sogar bereits Abteilungen ihrer Institutionen redimensioniert haben, etc..

Sind einmal alle Projekte bekannt, werden sie an der Nationalen Konferenz über Effizienz, die am 8. März 1996 in Bern stattfindet, vorgestellt.

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