
Im Rahmen des Programms der Schweizerischen Gemeinschaft zur Erarbeitung einer Patientenklassifikation (CST/PCS) seit 1994, sowie als Inhaber des Sitzes der APDRG Suisse Verein seit 1997 hat das ISE die Entwicklungsarbeiten und die Implementation der DRGs in der Schweiz begleitet. Im Auftrag der APDRG Suisse Verein hat das ISE folgende Arbeiten ausgeführt: die Erstellung der 6 Versionen der Kostengewichte, die Darstellung der Methoden und Verfahren, die Erstellung der Berichte über die verschiedenen Etappen.
In Vorbereitung auf die Implementation der DRGs in der Schweiz übernahm das ISE zahlreiche Aufträge der Kantone, Spitäler und Versicherer und führte für diese diverse Studien durch, um den Start der DRG Einführung zu erleichtern.
Seit den ersten Einführungsschritten wurden zahlreiche Studien für verschiedene Autraggeber (Kantone, Spitäler und Versicherer) durchgeführt; insbesondere umfassten diese Studien die Themenbereiche: Revision der Spitalplanung, Revision der Kodierung, Möglichkeiten des Benchmarkings.
Beispiele:
- "DRG and Nursing", Jean-Claude Rey, Anne Berthou, Alain Junger, Brian Frischknecht, Bulletin de la Société d’études économiques et sociales, special issue vol. 64 June 2006
- "Die Outlier Studie",
Resultate Spital Thun, Brian Frischknecht, Jean-Claude Rey, Institut
de santé et d'économie, Juin 2004
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Die APDRG in der Schweiz
Die APDRGs (All Patient Diagnosis Related Groups) sind eine Klassifikation, die eine Eingruppierung von Hospitalisationen des Akutspitalbereichs differenziert nach behandelten Erkrankungen und mit der Behandlung im Zusammenhang stehenden Kosten ermöglichen. Sie basieren auf routinemäßig erfassten medizinischen Daten: die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme in der 10. Revision (ICD 10 - WHO) und die Kodes der Schweizerischen Operationsklassifikation (CHOP).
Seit 2002 werden die APDRGs zunehmend in diversen Kantonen eingeführt, in denen sie im Wesentlichen für zwei Zwecke eingesetzt werden: einerseits zum Vergleich von Akutspitäler anhand ihrer Patientengruppen und andererseits zur Finanzierung der Einrichtungen für die Behandlung der Patienten. Sie stellen den Finanzierer ein objektiveres, rationelleres und gerechteres Finanzierungssystem als das Aktuelle zur Verfügung.
Die meisten Schweizer Kantone verwenden die APDRGs für die Finanzierung, die Planung und den Vergleich der Akutspitäler. Gemäss KVG Revision vom 21.12.2007, werden die APDRGs planmässig in der ganzen Schweiz durch die SwissDRGs ersetzt werden, was eine gleichartige Finanzierung aller Akutspitäler erlauben wird. In den Kantonen, die APDRGs schon verwenden, wird der Übergang zu SwissDRG leichter sein, da beide Systeme auf den gleichen grundlegenden Prinzipien basieren.
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Letzte Änderungen:
18/07/11
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